– 26|07|25 –

Es regnet. Wieder.
Die Kamera liegt bereit, aber der Himmel sagt: „Heute nicht.“
Und du? Stehst zwischen Tatendrang und Teetasse.

Für genau solche Tage ist dieser Beitrag:
Nicht ganz ernst, aber ganz ehrlich –
für alle, die zwischen Niesel und Nebel nicht wissen,
ob sie rausgehen oder sich einrollen sollen.

Foto einer Regenpfütze

1. Regenspaziergang mit Kamera – nur bis zur nächsten Pfütze.

Du musst nicht gleich einen ganzen Park umrunden. Vielleicht reichen 20 Meter bis zur nächsten glänzenden Pfütze.
Ein paar Tropfen auf dem Objektiv? Passiert. Aber manchmal ist genau diese Unschärfe der Zauber.

Kleiner Tipp: Nimm dein leichtestes Objektiv und kein Ziel. Nur ein Auge fürs Jetzt.

2. Fensterfotografie deluxe.

Du bleibst lieber drinnen? Gut so. Dann wird dein Fenster zum Atelier.
Beobachte, wie Regentropfen sich zu kleinen Wegen formen. Oder wie das Licht von draußen in deinem Glas reflektiert.
Das Bild liegt vor dir – du musst es nur sehen.

3. RAWs retten statt rausrennen.

Der Ordner mit den Fotos, die du irgendwann mal bearbeiten wolltest? Jetzt ist „irgendwann“.
Regen ist die perfekte Ausrede, um mit warmem Tee und Lightroom Frieden zu schließen.
Manche Bilder brauchen Zeit. Heute hast du sie.

Fotografie einer Pfütze mit Spiegelung von Bremslichtern eines Fahrzeuges

4. Makro drinnen: Tropfen, Texturen, Tee.

Mach’s dir gemütlich – und dann geh mit dem Makro ganz nah ran:
Tee, Dampf, Tautropfen auf Blättern am Küchenfenster. Vielleicht das zerzauste Fell deines Hundes.
Es geht nicht um Perfektion, sondern um Präsenz.

Foto einer Regenpfütze mit Spiegelung eines Hauses

5. Moodboard statt Motiv.

Du bist heute nicht draußen – aber dein nächstes Shooting beginnt genau jetzt.
Welche Farben willst du festhalten? Welche Stimmung? Welche Geschichte?
Erstelle ein digitales Moodboard oder ein kleines Notizbuch voller Ideen.
Der Regen gibt dir Zeit zum Träumen.

6. Elke macht Pause. Und du darfst das auch.

Manchmal ist der kreativste Akt: Nicht zu müssen.

Elke sagt: „Ich muss nicht ständig liefern. Ich darf auch mal liegen. Und lauschen. Und später vielleicht lächeln – wenn ich merke, dass mein Blick längst weiter fotografiert hat.“

 

7. Wenn alles nichts hilft: Schreib drüber.

Wetterfrust ist auch ein Gefühl.

Schreib es auf, fotografiere deinen Regenkaffee oder zeichne ein trauriges Krokodil in dein Notizbuch.

Der Regen kann kein Licht liefern – aber gute Sätze.

Schluss: Zwischen Tropfen und Tasten.

Der Tag war grau. Vielleicht wird morgen heller.

Aber heute war auch da.

Und manchmal reicht es, wenn du das anerkennst – mit einem leichten Klick.
Oder einem stillen Text.

Und falls du doch rausgehst: nimm ein Handtuch mit. Für dich. Oder die Kamera. Oder beides.

Foto von einer Spielfigur an einer Pfütze

Wenn ihr noch mehr über Elke und ihre Fotografie erfahren möchtet, schaut gerne auf ihrer Mitgliederseite vorbei:
https://female-photo-collective-ffm.de/elke-sagray/