Logo von elk.e Textbildstörung - eine Kolumne einer Fotografin

Kolumne einer Fotografin

Mein Manifest in Bildern und Worten – für das, was nicht glattgeht.
– Elke Sagray –

Pferdeshooting - Elke Sagray

Ich fotografiere,
weil ich hinschauen muss.
Weil da ein Vogel sitzt,
wo sonst nur Lärm ist.
Weil da ein Mensch geht,
der für einen Moment still aussieht.
Weil da Licht fällt – auf etwas,
das andere übersehen.

Ich schreibe,
weil nicht alles in Fotos passt.
Weil manche Gedanken keinen Auslöser kennen.
Weil ich nicht nur zeigen will,
sondern fragen.

Meine Kamera kennt keine Kategorien.
Street. Natur. Vogel. Mensch.
Für mich ist das eins:
Bewegung. Nähe. Störung. Leben.

Ich bin elk.e.
Ich fotografiere mit Staub an den Schuhen
und Erde unter den Nägeln.
Ich schreibe mit der Hand,
nicht für den Algorithmus.

„TEXTBILDSTÖRUNG“ ist mein Ort für das Ungeplante.
Für die Momente, die nicht auf Instagram schreien.
Für das Zwischendrin, das nie laut ist,
aber bleibt.

Fotografin Elke Sagray

Ich halte fest,
was sonst durchrutscht.
Ich mache keine perfekten Bilder.
Ich mache Bilder mit Atem.
Ich bin nicht neutral.
Ich bin echt.
Ich bin elk.e.

Kategorien

Reh auf einer Wiese

Naturblicke

„Weil Stille fliegt und Licht Wurzeln schlägt.“

Hier sammle ich stille Begegnungen: Vögel im Flug, Käfer im Gegenlicht, Landschaften, die atmen. Zwischen Halmen, Wasser und Wind entstehen meine Naturaufnahmen – und manchmal Worte, wenn das Bild allein nicht reicht.

Frau mit dem Rücken zur Kamera

Straßengedanken

„Zwischen Asphalt und Ahnung – Geschichten, die man fast überhört.“

Ich laufe los – mit offenen Augen und der Kamera in der Hand. Street heißt für mich: hinschauen, wenn andere wegsehen. Es geht um Menschen, Schatten, Reflexionen. Um das Leben zwischen Ampelphasen und Ausweichblicken.

Kamera

Elli Lichtblick

„Mit einem Augenzwinkern durch den Alltag – Elli sieht, was bleibt.“

Elli denkt laut, wenn andere schweigen. Sie beobachtet das Leben mit Humor und Herz –manchmal leise, manchmal schräg. Hier schreibe ich über Alltag, Erinnerung, Liebe und alles, was man mit einem Lächeln retten kann.

Laptop, Kamera und Handy

Werkstatt

„Nicht perfekt, aber echt – hier wird gebastelt, bearbeitet, befragt.“

Hier wird nicht erklärt – hier wird ausprobiert. Ich schreibe über kreative Umwege, technische Pannen und die kleinen Aha-Momente beim Bearbeiten. Zwischen Masken, Ebenen und Zweifel suche ich Lösungen, die für mich funktionieren – und vielleicht auch für dich.

 

Pfützenfoto

Gastbeiträge

Mitglieder unseres Kollektives veröffentlichen hier ihre Beiträge.

Zwischen Zweifel und Blick – Warum echte Fotografie Zeit braucht

 - 02|02|26 - Wir schauen heute anders auf Bilder als noch vor kurzer Zeit, nicht neugierig, sondern prüfend,nicht offen, sondern mit einem leisen Misstrauen im Blick, als müssten wir jedes Bild erstbestehen lassen, bevor wir ihm erlauben, etwas in uns auszulösen....

Zwischen Werkzeug und Wahrheit

 - 20|01|26 - Dieser Text ist kein Plädoyer gegen Technik, sondern eine persönliche Standortbestimmung darüber, wie viel Werkzeug ein Bild braucht, um wahr zu bleiben.Mit diesem Gedanken sitze ich am Rechner und schaue auf ein Bild, das eigentlich alles richtig macht....

Lernprozess mit ICM

 - 12|01|26 - Es gibt fotografische Wege, die fühlt man sofort. Und es gibt solche, bei denen man erst einmal stehen bleibt und schaut. ICM gehört für mich zur zweiten Kategorie.Lange Zeit war Schärfe für mich etwas Beruhigendes. Ein Bild war dann richtig, wenn es...

Zwischen Werkzeug und Wahrheit – Kann kI Photoshop und Fotografen ersetzen?

 - 06|01|26 - Die Frage taucht inzwischen fast automatisch auf, sobald es um Fotografie und Bildbearbeitung geht. Kann künstliche Intelligenz Photoshop ersetzen? Kann sie sogar den Fotografen selbst ersetzen? Oft wird diese Frage laut gestellt, manchmal provokant,...

Der Blick aus dem Schatten

 - 18|12|25 - Es gibt Begegnungen, die planen wir. Wir gehen mit einer Vorstellung hinaus, mit einer Idee im Kopf, mit einem Bild, das wir gern mit nach Hause bringen würden. Wir wissen, welches Licht wir suchen, welche Richtung, welche Uhrzeit. Wir warten auf den...

Zwischen Märkten, Lichtern und 1/20 Sekunde – Eine Woche im Fluss

 - 09|12|25 - Es gibt Wochen, die man nicht plant. Wochen, die sich nicht ankündigen, sondern einfach entstehen – irgendwo zwischen Müdigkeit und Neugier, zwischen Alltag und einem kleinen Funken Mut. Diese Woche war genau so. Ich wollte eigentlich nur ein bisschen...

Frei nach Birkenbihl: Lernen beginnt dort, wo wir neugierig bleiben.

 - 25|11|25 - Ich bin Elli, und dies ist meine lange, weiche, gehirn-gerechte Reise von A bis S – eine Reise, die sich anfühlt wie ein Spaziergang durch Licht, Erinnerungen und die leise Stimme einer Frau, die ich schon als Kind liebte: Vera F. Birkenbihl. Ich...

Wie Stil passiert, wenn man ihn nicht sucht

 - 21|11|25 - Ich habe aufgehört, nach meinem Stil zu suchen. Nicht, weil ich ihn gefunden hätte, sondern weilich gemerkt habe, dass man Stil nicht findet – er findet dich. Meistens dann, wenn du geradeglaubst, völlig daneben zu liegen. Wenn du das Licht falsch...

Zwischen Blättern und Blicken – der leise Abschied des Herbstes

 - 10|11|25 - Es gibt Tage, an denen das Rascheln unter meinen Schuhen leiser klingt. Nicht, weil die Blätter weniger geworden sind – sie liegen noch überall –, sondern weil die Luft sich verändert hat. Der Herbst hat seine Stimme gesenkt. Noch vor ein paar Wochen...